Neues aus dem Atelier

Um mein Atelier war es jetzt längere Zeit etwas ruhig, was im Wesentlichen damit zusammenhängt, dass ich noch einen Neuanfang gestartet habe: einen neuen Job. Dieser schmeißt mich wochentags um 10 vor fünf aus dem Bett, lässt mich am Tag 110 km fahren und abends meist nur noch platt im Sessel sitzen, mit Kaffee, Keksen, Kater und Buch. Aber es gibt auch andere Tage und an denen entsteht dann dies und das aus Ton. Ohne weitere Worte lasse ich nun Bilder sprechen 🙂

Und wünsche allen noch einen schönen Sonntag!

April, April, der macht was er will

Pflanze des Monats April: Eberesche

Die Eberesche, auch als Vogelbeere bekannt (und regional unter einer ganzen Reihe von weiteren Namen) gehört ebenfalls zu meinen Lieblingsbäumen. Sie bleibt mit 10 – 15 m eher klein und mag es hell, steht gerne am Waldrand, und ist mit ihrer Größe auch für kleine Gärten geeignet. Wenn sich nicht bald eine bei uns ansiedelt, Ebereschen werden hauptsächlich durch Vögel verbreitet, die mit ihrem Kot die unverdauten Samen wieder ausscheiden, muss ich doch selbst eine pflanzen.

In der näheren Umgebung habe ich bisher genau eine gefunden, die besuche ich auch im Laufe des Jahres bei meinen Spaziergängen sehr gerne. Im Frühjahr sind die Blätter zartgrün und wirken irgendwie luftig, im Sommer fällt sie vor den sonst dort stehenden Kiefern mit ihren leuchtend weißen Doldenblüten auf und natürlich später mit ihren roten Früchten
Ebereschenfrüchte sind übrigens keineswegs giftig, wie immer wieder gerne gesagt wird. In größeren Mengen roh genossen, können sie zu Durchfall führen, verarbeitet bewirken sie das genaue Gegenteil und wirken adstringierend auf den Magen-Darm-Trakt.

Eberesche

Die Früchte schmecken leicht säuerlich bis bitter und es lassen sich daraus Marmeladen und Liköre herstellen. Dazu werden die Beeren nach dem ersten Frost gesammelt, über Nacht in Wasser eingeweicht, dem ein Schuss Essig zugefügt wurde (verbessert den Geschmack). Am nächsten Tag wird das Einweichwasser abgegossen, die Beeren gekocht, bis sie aufplatzen und dann passiert. Susanne fischer-Rizzi ergänzt das Rezept für Ebereschenmus um Äpfel, Zimt und Kardamon und Zucker oder Honig, alles zusammen dann 15 Minuten köcheln und abfüllen. Durch das Kochen wird die in den Früchten enthaltene Parasorbinsäure zu Sorbinsäure umgewandelt und damit bekömmlicher. Durch den Gehalt an Sorbin ist die Ebereschenfrucht auch für Diabetiker gut geeignet.
Ebereschenfrüchte enthalten sehr viel Vitamin C (100 mg/100g, nach dem Kochen noch ca. 70 mg/100g).

Der Eberesche wurde und wird auch im Volksglauben viel Positives zugeschrieben, allgemein gilt sie als Lebensbaum und Schutzbaum, Schutz vor bösen Einflüssen. Es ist doch also höchste Zeit, den Ruf der Eberesche wieder zu verbessern.

Huflattich

Habe meinen heutigen freien Tag dazu genutzt, endlich mal ein bisschen länger im Garten zu werkeln, die Beete allmählich freizuräumen und mir die ganze Theorie der letzten Tage mal aus dem Kopf zu buddeln. Bei meinem ersten Rundgang mit der Frage: und wo? fange ich jetzt an??? (danach kam noch die Frage: wo ist mein Knieschoner hin?) sah ich die ersten Huflattichblüten ganz vereinzelt aus dem Boden schauen. Eine passende Gelegenheit, um einen Text vom letzten Jahr etwas weiter zu verbreiten.

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Pflanze des Monats März: Birke

Pünktlich zum metereologischen Frühlingsbeginn lagen heute morgen 2 cm Neuschnee, der inzwischen schon wieder restlos weggetaut ist und von dem auch, kaum hatte ich heute morgen Lehnsdorf verlassen, weit und breit sonst nichts zu sehen war. Wir haben hier eben doch ein spezielles Klima…

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#Autorenwahnsinn

Der Autorenwahnsinn geht weiter, diesmal etwas gemächlicher mit einer neuen Aufgabe pro Woche. Über die Aufgabe der letzten Woche musste ich wahrlich ein Weilchen nachdenken und ehe ich es mich versah, war schon wieder Freitag – gestern.

Aufschieberitis hin oder her, heute ist es soweit und ich stelle mich den folgenden Fragen:

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Februar

Was verbinde ich mit Februar? Meist der kälteste Monat des Jahres, der Monat, in dem der Winter langsam anfängt, mir auf den Keks zu gehen und ich mir den März wünsche, der kürzeste Monat des Jahres und seit meinem Umzug nach Brandenburg der Monat mit Fastnacht und Zimpern, aber zum letzteren mehr, sobald es soweit ist.

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#Autorenwahnsinn Tag 31

huch, wie, schon ein ganzer Monat um? Der letzte Tag des Autorenwahnsinns liegt in den letzten Stunden und bei der Beantwortung der heutigen Frage: Ausblick auf das Schreibjahr 2017: was wünscht Du Dir? ging mir das ein oder andere durch den Kopf…

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