Werbepause

In unserer Praxisgemeinschaft bin ich unter anderem zuständig für die Werbung. Man kann sagen, es hat sich so ergeben, da ich gerne fotografiere und auch ganz gern schreibe. Also schien es naheliegend, mir diese Aufgabe zu übertragen.

Im Lauf der letzten Jahre musste ich nach und nach feststellen, dass es mit der Werbung nicht so einfach ist (wird schon seinen Grund haben, dass es in dem Bereich Ausbildungen gibt).

Auswahl der richtigen Bilder, feststellen, dass mal wieder genau dieses oder jenes fehlt und die Jahreszeit dann für Bilder nicht geeignet ist; das Ringen um die richtige Formulierung und und und…

Jedes Jahr um diese Jahreszeit sitzen wir also zusammen und planen, bzw. besprechen unsere – ich nenn es mal Werbekampagne. Womit wir ziemlich sicher eigentlich mindestens ein halbes Jahr zu spät dran sind, aber im Sommer ist einfach keine Zeit für sowas.

Hauptthema ist immer wieder (und bis heute haben wir dafür keine echte Lösung gefunden): wie bringen wir unsere Werbung an unser Zielpublikum?

Die abgebildete Variante scheidet definitv aus, der Rücklauf der ca. 200 zur 800-Jahresfeier versandten Postkarten betrug nach heutigem Wissensstand genau: 1, in Worten: eine.

Den Tausend-Kontaktpreis möchte ich da nicht wirklich ermitteln, aber es handelte sich ja auch nur bedingt um Werbung.

Luftballons scheiden also genauso aus wie Brieftauben, trotzdem mag ich unsere Postkarten, die auch ganz gerne mitgenommen werden. Aber es gilt hier genau wie oben. der bisherige Rücklauf ist gering. Immerhin sind sie nicht wirklich teuer.

Von daher bleibt als wirklich kostengünstige Variante in heutiger Zeit eben das Web 2,.0, wie es im Marketing inzwischen heißt und – eigentlich erstaunlich: Mund-zu-Mund Propaganda, Pardon, Word-to-Mouth heißt es ja.  Der Haken an der Variante ist unsere Lage. Man muss ziemlich weit laufen, um bei einer Bevölkerungsdichte von 32 Menschen/km² den nächsten zu erreichen. Das Internet lahmt hier auch noch etwas und es braucht je nach Ort eine Menge Geduld, um überhaupt einen Anschluss zu bekommen.

Fazit: Die Lage ist für unsere Zwecke eigentlich perfekt, aber leider weiß das fast niemand. Ist ja keiner weiter da. Sozusagen. Und da, wo sich viele Menschen aufhalten (Berlin z.B. ist nur eine Stunde Fahrt entfernt) weiß kaum einer von uns. In der Masse der Werbung gingen wir dort vermutlich auch eh unter. Da beißt sich also der Kater in den Schwanz (manchmal macht Moritz das tatsächlich).

Ich arbeite dran!

In diesem Sinne: genug der Pause, zurück an die Arbeit.

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