Der frühe Vogel

fängt sich gleich eine. Der Spruch steht auf meiner Kaffeetasse und beschreibt bestens meinen Zustand nach dem Aufstehen. Stichwort Biorhythmus.

Frage

Das obige Bild stammt aus Berlin und der Zeit, als ich ganz im Gegensatz zu meinem Biorhythmus irgendwann zwischen 4 Uhr und spätestens 5:30 Uhr aufstehen musste. An diesen Rhythmus hatten sich irgendwann sogar meine Katzen gewöhnt, mit dem Effekt, dass sie mich auch am Wochenende spätestens dann weckten, schließlich sollte ja das Futter parat stehen. Ganz ehrlich, ich mag meine Katzen, aber an diversen Samstagen und Sonntagen nach anstrengenden 40 – 48 Stundenwochen auf den Baustellen war ich davon wenig begeistert.

Ich gehöre einfach nicht zu den Menschen, die morgens aufwachen und sofort zu 110% anwesend sind und vor allem willens und dazu in der Lage, das ihrer Umgebung auch deutlich zu machen.

Immerhin bin ich nicht ganz allein damit auf der Welt, wie u.A. ein Comicstrip von Garfield beweist, ein Kater fast ganz nach meinem Geschmack.

Und dass ich kein Morgenmensch bin, zeigt sich mMn auch daran, dass mein toter Punkt nicht um Mittag rum liegt, sondern eher zur Teezeit. Lege ich dann eine kleine Siesta ein, kann ich danach problemelos bis abends um 22 Uhr oder so weiterarbeiten (und habe es auch schon getan).

Inzwischen bin ich jedenfalls aktuell in der glücklichen Position, NICHT um oben erwähnte Uhrzeiten aufstehen zu müssen, sondern kann bis 7 Uhr gemütlich im Bett bleiben. Auch daran haben sich meine Kater inzwischen gewöhnt, mit einem ähnlichen Effekt. Was ja zu erwarten war…

Nun gibt es ja inzwischen durchaus die Möglichkeit, in Gleitzeit zu arbeiten (auf dem Bau allerdings nicht). Dabei hat sich dann das Phänomen entwickelt, dass viele, trotz Gleitzeit, am liebsten noch VOR dem eigentlichen Arbeitsbeginn anwesend sind. Wenn sich diese Art der Arbeitszeit auf den Bau übertragen ließe, wäre ich sicherlich selten vor 9 Uhr auf den Baustellen – außer vielleicht im Sommer, um die halbwegs kühlen Stunden auszunutzen. Bei meiner eigenen Arbeitseinteilung wird dann im Sommer einfach eine ausgiebige Siesta eingefügt und eben später weitergearbeitet, praktisch, wenn man sich auch noch seine tägliche Stundenzahl selber einteilen kann. Das ist übrigens auch ein Grund, warum ich nicht angestellt arbeite 😉

Dann sind es eben mal 8 Stunden, mal 12 und mal auch nur 4, es gleicht sich alles doch irgendwann wieder aus.

In diesem Sinne beende ich meinen heutigen Arbeitstag und wünsche einen guten Start in die Woche, egal, wieviele Stunden euch bevorstehen.

P.S. Der rote Netto hat Grüne Bohnen und Tellerlinsen im Sortiment…

 

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