Jahresrückblick Teil 1

  • Was hat dich in diesem Jahr am weitesten gebracht und dich in deiner Entwicklung unterstützt?
  • Welche Erfahrungen, Entscheidungen, Erlebnisse haben dich am meisten geprägt?
  • Was hat dich wirklich vorangebracht und motiviert?
  • Welche Erkenntnisse und wichtigsten Durchbrüche hast du dabei erlebt?

aus: Herzensprojekte

Manchmal finden sich im Internet auch Texte, die etwas auslösen. Oder anstossen. Obige Fragen sind mir heute begegnet und animieren mich dazu, eine Art persönlichen Jahresrückblick zu verfasen, der allerdings keinenAnspruch auf Vollständigkeit erhebt oder zwingend eine geordnete zeitliche Reihenfolge einhält. Und eventuell werden auch Dinge erwähnt, die in obigen Fragen keine Erwähnung finden.

img_2117

Und auf einmal ist da gähnende Leere, wo eben noch Gedanken waren. Seltsam. Dann mache ich es eben wie in NaNo (steht heute auch noch auf der Liste) und fange einfach an.

Emma hat mich dazu motiviert, häufiger spazierenzugehen, auch wenn die Spaziergänge mit ihr immer kürzer wurden im Laufe des Jahres. Die Spaziergänge mit meiner neuen Kamera dagegen waren meist lang und ausgedehnt, weniger der weiten Wege wegen, sondern eher wegen des immer wieder anhaltens und Motiv festhaltens. Es macht eben doch einen Unterschied, ob Bilder mit einer kleinen Pocketdigitalkamera entstehen oder mit einer Spiegelreflex. Inzwischen erlebe ich schon den Effekt, mal lieber ohne rauszugehen, um nicht immer alles nur durch den Sucher zu sehen, gleichzeitig zu befürhten, doch genu bei diesem Spaziergang genau das Motiv zu verpassen, was in der Sammlung noch fehlt. Motiviert hat mich zu den Bildern von Emma jedenfalls Tanja Brandt, ihres Zeichens Falknerin und Fotografin. Zu schade, dass sie nicht so eine Katzenfreudin ist, aber wenn die diversen Greifvögel tatsächich durch Katzen bedroht sind, ist’s nachvollziehbar. Manchmal muss man eben Partei ergreifen. Erkenntnis: sollte ich jemals auf den Hund kommen, dann auf zwei davon. Das kann ich ja immer wunderbar bei Susann und Matthias in Grubo sehen, die derer derzeit – sechs? haben und als ganze Meute über den Hof toben. Und auch wenn Casper sich vielleicht manchmal wünscht, Moritz wäre nicht so ein kleiner Stänkerer, erinnere ich mich noch zu gut an die Anfangszeit, als er den Kleinen mehr oder weniger adotiert hatte. Und auch heute putzen sie sich noch manchmal gegenseitig den Kopf, bevor sie dann wieder fauchend voneinander weichen.

Was habe ich in diesem Jahr erlebt? Ganz viel Bogenschießen mit Gruppen oder, auf einigen Veranstaltungen, auch viele Einzelpersonen. Und ich übertreibe glaube ich nicht, wenn ich sage, dass  90% von denen, die es ausprobiert haben, erstaunt darüber waren, wie schnell sie ein Erfolgserlebnis hatten, aber auch erstaunt darüber, dass es doch nicht so einfach ist, wie es eben aussieht. Den Kleinsten ist das alles immer egal, Hauptsache, Pfeil fliegt. Da sind sie immer ganz begeistert und mich begeisterts auch. Noch mehr begeistert mich dann bei der Altersgruppe so um 10 Jahre (und ich kann nur schätzen, das Alter ist für mich immer schwer zu erkennen), wie schnell sie das tatsächlich begreifen und sich dann sehr geschickt anstellen. Und – dass sie immer alle darauf hören, wenn ich sage: keiner geht nach vorne, solange nicht alle Pfeile verschossen sind. Es reicht, das ein oder zweimal zu sagen, danach achten sie selbst aueinander. Nur das mit dem: man bringt alle Pfeile mit, die man findet, egal, ob es die eigenen sind oder nicht, ist noch ausbaufähig.

Und die Erwachsenen staunen auch, wahlweise darüber, dass sie tatsächlich etwas treffen oder darüber, wie gut es sich anfühlt. Sowohl körperlich als auch psychisch – oder meinetwegen auch seelisch. Sag ich doch 🙂 Bogenschießen ist echt gut! Macht voll happy und so… Jedenfalls motiviert es mich immer wieder, meine Sachen zu packen und dahin zu fahren, wohin man mich eingeladen hat. Geht ja auch schon viel schneller, das Packen und Aufbauen.

Aber außer dem Bogenschießen hat mich in diesem Jahr motiviert: das Töpfern. Und die kleine, aber feine Truppe im hHandwerkskeller Wiesenburg, die ich alle 14 Tage treffen (meistens jedenfalls). Wir haben alle unsere eigene Art der Kreativität, können diese ganz unkommentiert ausleben und gegenseitig  unsere Werke bestaunen. Ich habe nun lange keine neuen Bilder mehr in meine Galerie geladen, ich muss auch einiges erst noch fotografieren, aber ohne das Töpfern würde mir auch etwas fehlen. Hat es mich weitergebracht? Klar. Warum, kommt im nächsten Post.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s