und vorbei

das Jahr 2016. Naja, beinahe. Während es in den Großstädten vermutlich schon seit Stunden (oder Tagen) knallt, was der Geldbeutel und die Läden hergaben, herrscht hier bei uns noch Ruhe. Da ich um Mitternacht nicht am PC zu sitzen gedenke, schicke ich das Bild mit dem Wunsch schon einmal vorab.

newyear

2011 hatte ich auch den Wunsch und das Bedürfnis, die Geister der letzten Jahre mit Knall und Krach zu vertreiben, seitdem ist es aber auch hier ruhig und wir sind stattdessen Zaungäste beim Feuerwerk von gegenüber. Die Kater ertragen es einigermaßen gelassen, Casper noch gelassener als Moritz und so werden die beiden ganz gut über die Nacht kommen.

Seit Tagen, seitdem mir auf FB immer wieder ein Jahresrückblick anderer vor die Augen kommt, überlege ich, ob ich dazu auch etwas schreibe. Aber dem vergangenen Jahr ist schwer gerecht zu werden (wie eigentlich auch allen anderen) in ein paar Zeilen und zu mehr habe ich nicht wirklich Lust.

Es war jedenfalls ein Jahr voller Veränderungen (tatsächlich mehr als in den letzten Jahren) und diese halten auch noch an. Aber trotz aller traurigen Dinge, die passiert sind, kann und möchte ich das Jahr nicht unter diesem Motto für mich beenden. Denn wenn man genau hinsieht, könnte man das über jedes Jahr schreiben. Es ist viel Trauer in der Welt. Also statt einen Rückblick auf das Jahr lieber ein Rückblick auf die vergangenen Tage, meine Tage. (Es ist mein Blog und die wirklich relevanten Dinge stehen eben anderswo).

Die letzten Tage waren voller kreativer Dinge aus Holz oder Ton oder Acrylfarbe, voller Kuscheleinheiten mt den Katern und voller Buch – dem letzten aus der Malazan-Reihe. Zehn Bücher einer düsteren Fantasy-Welt mit einem größeren Aufgebot an Charakteren als selbst George R.R. Martin bislang vorgestellt hat (und immerhin ist diese Serie abgeschlossen, ätsch). Ich habe mich durch meinen Bunten Teller gefuttert und im Wesentlichen einfach einmal Fünfe gerade sein lassen. Ich habe es genossen.

Ich weiß nicht, wie es im nächsten Jahr weitergeht, ich bin immer noch auf Jobsuche, oder auf der Suche nach einer anderen Alternative, die es mir im Wesentlichen ermöglichen soll, meinen Lebensunterhalt zu erbringen und mir genug Raum (sowohl zeitlich als auch gedankklich) lässt, um meiner Kreativität nachzugehen. Weil es einfach so unglaublich erfüllend ist und das möchte ich nicht missen.

Mein Wort für 2017? Neuanfänge. Aber dazu ein ander mal mehr. Zumindest habe ich den Vorsatz erfüllt, in diesem Jahr in diesem Blog mehr zu schreiben, da kann ich also einen Haken dransetzen.

Wo auch immer ihr seid, was auch immer ihr tut, ich wünsche allen einen guten Start in das nächste Jahr. Einen guten Neuanfang. Für alle.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s