Donnerstag. Feiertag. Fauler Tag.

Nicht ganz faul, immerhin habe ich es schon geschafft, aus den zahlreichen, fast 200 Bildern vom Tag der offenen Tür einige auszuwählen, auf 800 x 600 x einzuschrumpfen und auf der ein oder anderen Seite hochzuladen. Manchmal wünsche ich mir eine Sekretärin für diese Aufgaben. Die letzten Reste sind schon beinahe wegaufgeräumt, dank tatkräftiger Hilfe bereits am Sonntag war es aber wirklich überschaubar, sogar die Geschirr-Schnitzeljagd hielt sich in Grenzen.

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Casper war an dem Tag ganz in senem Element, im Gegensatz zu Moritz, den ich erst abends wieder zu Gesicht bekam, war er immer präsent. Casper liebt es, viele Menschen um sich herum zu haben. Er muss ihnen nicht einmal unbedingt nahe kommen, ihm reicht es schon, wenn sie da sind.

Trotz allem Einsatzes an den vorherigen Tagen, arbeiten bis abends um halb 10 liefen die Vorbereitungen auch noch Sonntag morgen auf Hochtouren. Manche Dinge lassen sich eben erst am letzten Tag erledigen, wie z.B. Tische und Stühle an ihren Platz stellen. Da dieser Platz mitten auf dem Hof ist und genau dort, wo wir sonst mit den Autos rausfahren, sollten diese Plätze einfach freibleiben für last-minute Erledigungen, die dieses Mal dank guter Organisation ausfielen. Eigentlich sind sie bisher jedes Mal ausgefallen, aber man kann ja nie wissen…

Die Freiwillige Feuerwehr Lehnsdorf in Form von Lutz Knape brachte Bierzeltgarnituren, die ich mit Juliane zusammen aufstellte. Margitta betreute dieses Mal sehr souverän das Buffet, da Renate, die uns die letzten Jahre unterstützte, nun just an diesem Wochenende einmal keine Zeit hatte. Es gab einige Kuchenspenden, ich zähle jetzt nicht einzeln auf, dann kann ich auch keine Spenderin vergessen 😉 sage aber an dieser Stelle noch einmal herzlich: Danke! Auch im Namen von Monika, die dadurch nicht den ganzen Freitag in der Küche stand, sondern nur den halben…

Das Wetter war wunderschön, nur leider zu warm für Tee, aber zu kalt für Bowle, so dass die Teestube mit allen Leckereien (Tees, Erdbeerbowle, selbstgemachtes Pesto aus Gartenkresse, Honig unsers dorfeigenen Imkers und die leckeren Kekse von Monika) fast keine Abnehmer fanden. Da hat das Marketing wohl noch Ausbaupotential.

Das Tor öffnete sich wie immer um 13 Uhr, erster und längere Zeit einziger Gast war Kornelia, die bei Eckhard einen gedrechselten Honiglöffel erstand. Und mich quasi damit beauftragte, dafür doch eine Halterung zu töpfern, damit das Löffelchen nach Benutzung auch vor sich hintropfen könne, ohne am falschen Ort klebrige Spuren zu hinterlassen. Ich werde mir diese Anregung in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

Es wurde halb zwei, es wurde zwei, ich wurde langsam ungehalten, aber da kamen dann doch Gäste. Alle wurden mit derselben Frage begrüßt: Sekt oder Selters? und herzlich willkommen geheißen. Auf der Gästetafel hinterließen 40 Gäste ihre Signatur.

Nach dem ersten, zeitlich verschobenen Punkt im Programm, dem Einklang mit Monika und Edda, stürmten alle gleichzeitig das Kuchenbuffet, wurden dort von Margitta wirklich ganz souverän bedient und verteilten sich anschließend auf den zahlreichen Sitzgelegenheiten im Hof oder auch drinnen.

Drinnen im Stall hatte Eckhard seine Ausstellung aufgebaut, Drechselkunstwerke, wirklcih sehenswert. Sooo schöne Sachen, Holz ist ein wirklich tolles Material. Ab und an hatte ich eine Keramik dazugesellt, die meisten aber im Schrank ausgestellt, wo sie auch durchaus zur geltung kamen.

Fotogalerie und überall im Raum verteilt Bilder an den Wänden, Matthias hatte vor einiger Zeit einen Teil der Wände neu gekalkt und vor dem frischen Weiß wirkte alles gleich viel besser. insgesamt eine wirklich gelungene Ausstellung, die doch ein paar Besucher mehr verdient hätte.

Julianes Kräuterführung fiel mehr oder weniger aus, mangels Zeit oder Nachfrage, bis auf einen Gast, der damit in den Genuß einer Einzelführung kam. Gleiches galt für die Führung durch das Haus, wobei ich dazu sagen muss, dass viele unserer Gäste schon einige Male hier waren und damit sich ungefähr so gut bei uns auskennen wie wir selbst, ganz zu schweigen davon, dass viele den Hof auch schon vor unserer Zeit kannten.

Dafür konnte Juliane einige Kinder für das Malen mit selbstgemachten Blütenfarben begeistern, die Bilder konnten sie natürlich mitnehmen.

Das Bogenschießen war gut besucht mit ebensoguter Stimmung, es macht mir einfach immer wieder Freude, das Bogenschießen zu vermitteln und zu sehen, wie sich die Schützinnen und Schützen über ihre Treffer und das Bogenschießen an sich freuen. Da stört es mich auch nur selten, dass es mir genau an den Tagen immer wieder gelingt, elegant daneben zu schießen. Die letzten Schüsse saßen dann aber doch.

Genauso, wie es einen Einklang gab, gab es auch einen Ausklang, in deutlich kleinerer Runde, dafür aber hörbar mit Begeisterung, es wurde getrommelt, gesungen und mit allen möglichen Instrumenten musiziert.

Juliane und ich räumten derweil schon wieder auf, vor allem Tische und Bänke aus dem Weg, damit ich am nächsten Morgen ungehindert aus meiner Garage kommen konnte.

Nach dem Ausklang gab es noch einen kleinen Nachklang, die letzten Gäste gingen gegen halb acht, ich hab mich dann gegen halb neun verzogen.

Fazit: ein schöner Tag, die Arbeit hat sich durchaus gelohnt, auch, weil vieles davon ja länger erhalten bleiben kann. Ein paar Gäste mehr hätten es ruhig sein dürfen, wer weiß, vielleicht im nächsten Jahr!

So, nun aber genug Büroarbeit für heute, Feierabend!

 

 

 

 

 

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